Selbsterfahrung und Supervision

23. April 2020

Selbsterfahrung

Selbsterfahrung bietet die Möglichkeit, sich selbst, die eigene Lebensgeschichte und persönliche Beziehungsmuster besser kennenzulernen. Sie unterstützt dabei, neue Sichtweisen zu entwickeln, eigene Ressourcen zu entdecken und den persönlichen Handlungsspielraum zu erweitern.

Selbsterfahrung im Ausbildungskontext
(Einzellehrselbsterfahrung – ELSE)

Als partielle Lehrtherapeutin für Systemische Familientherapie begleite ich Psychotherapeut:innen in Ausbildung (im Propädeutikum oder im systemischen Fachspezifikum) auf ihrem persönlichen und fachlichen Entwicklungsweg. Die Auseinandersetzung mit den eigenen Erfahrungen, Haltungen sowie Beziehungs- und Interaktionsmustern bildet eine wesentliche Grundlage für professionelles therapeutisches Arbeiten. Selbsterfahrung unterstützt dabei, eine eigene therapeutische Identität zu entwickeln und systemisches Denken und Handeln nachhaltig zu verankern.

Supervision

Supervision bietet einen geschützten Rahmen, um berufliche Fragestellungen, Fallverläufe und Herausforderungen gemeinsam zu reflektieren. Ziel ist es, neue Perspektiven zu gewinnen, die eigene Handlungskompetenz zu erweitern sowie Handlungsvielfalt und Flexibilität im beruflichen Handeln zu vergrößern.

Supervision im Ausbildungskontext

Im Rahmen von psychosozialen, pädagogischen und medizinischen Ausbildungen dient Supervision der Reflexion der eigenen Arbeit. Gemeinsam betrachten wir berufliche Fragestellungen, Erfahrungen aus der Praxis und mögliche nächste Schritte. Dabei ist Raum für fachliche Fragen ebenso wie für persönliche Themen, soweit sie für die berufliche Tätigkeit von Bedeutung sind. Supervision unterstützt dabei, Handlungssicherheit zu gewinnen, den eigenen professionellen Stil weiterzuentwickeln und die Qualität der Arbeit nachhaltig zu stärken.

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